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Hochzeitsfotografie – 21 Tipps für Fotografen

Oft sind wir gefragt und angeschrieben worden, ob wir nicht ein paar Tipps geben können, wie man sich als Fotograf auf einer Hochzeit richtig verhält und wie man zu beeindruckenden Hochzeitsfotos kommt.

Nun haben wir 21 Tipps zusammengestellt, die für Einsteiger hilfreich sein können.

Fotograf für Hochzeit


1. Erstellen Sie eine ‚Shot List‘

Verabreden Sie mit dem Brautpaar einen Vorbesprechungstermin, bei welchem Sie auf die Wünsche des Brautpaares eingehen und Fragen beantworten. Klären Sie, auf welche Art von Hochzeitsfotos das Brautpaar Wert legt. Erläutern Sie Ihren Stil und zeigen Sie Beispielfotos.
Wenn Sie vorher alle Fragen beantwortet haben und sich mit dem Brautpaar über die Art und Weise der Portraitfotos einig sind, vermeiden Sie am Hochzeitstag unangenehme Überraschungen.
Dies ist besonders bei Portraitfotos mit der Familie hilfreich. Das Brautpaar kann die Familie im Vorfeld auf Sie einstimmen.
Es gibt nichts schlimmeres, als am Ende des Tages keine Fotos, oder Fotos mit unglücklich aussehenden Familienfotos zu haben.
Beachten Sie: Eine Hochzeit kann man nicht wiederholen. Jedes Foto muss beim ersten Mal perfekt sein.
Fotograf für Hochzeit
2. Koordinator aus der Familie

Familienfotos mit dem Brautpaar sind wichtig. Nichts wiegt schwerer, als am nächsten Tag feststellen zu müssen, dass man keine Fotos vom Brautpaar mit den Trauzeugen hat.
Da es bei Hochzeiten mit vielen Gästen stressig werden kann, alle oder alle wichtigen Personen mit dem Brautpaar zu fotografieren, sollten Sie sich einen Koordinator suchen, oder das Brautpaar bitten, Ihnen einen an die Seite zu stellen.
Das hat den Vorteil, dass diese Person Ihnen sagen kann, wer zu wem gehört und wer zusammen fotografiert werden muss.

Außerdem kann diese Person die fehlenden Gäste heranholen, während Sie mit den Portraitfotos der Famile beschäftigt sind.
Fotograf für Hochzeit

3. Besuchen Sie den Ort der Hochzeit

Bevor der große Tag für das Brautpaar statt findet, sollten auch Sie den Ort der Hochzeit schon kennen. Schauen Sie sich in der Gegend um oder recherchieren Sie interessante Locations zum Fotografieren. Verlassen Sie sich dabei auf Ihr Gespür und beziehen Sie die Wünsche aus dem Vorgespräch mit ein.
Überprüfen Sie die Lichtverhältnisse zum Zeitpunkt am Hochzeitstag. Klären Sie eventuelle Eigentumsverhältnisse und fragen Sie gegebenenfalls, ob Sie dort fotografieren dürfen.
Eine sehr gute Möglichkeit, die Örtlichkeit vorher zu besuchen ist, dies mit dem Brautpaar zu tun. Im Fachjargon nennt man das Engagementshooting.
Sie kennen in dem Fall die Örtlichkeit, an der später die Hochzeitsfotos gemacht werden und das

Brautpaar kennt Ihre Arbeitsweise.
Mit diesem Punkt der Vorbereitung gehen Sie Ihre Arbeit am Tag der Hochzeit als Fotograf viel entspannter an.

Fotograf für Hochzeit
4. Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg

An einem Hochzeitstag kann so viel schief gehen – bereiten Sie sich perfekt vor. Das Brautpaar wird jeden gelungenen Akt der Hochzeit lieben. Auch sie gehören als Hochzeitsfotograf dazu!
Haben Sie auf jeden Fall einen Plan B parat, auf welchen sie auch bei schlechtem Wetter zurück greifen können. Achten Sie auf eine penible Vorbereitung, was Ihr Equipment angeht. Dazu gehören: geladene Akkus, leere Speicherkarten, gereinigte Objektive und ein staubfreier Sensor Ihrer digitalen Spiegelreflexkamera. Benutzen Sie möglichst eine zweite Kamera als Ersatz und haben sie alles immer griffbereit.
Es gäbe nichts fataleres, als bei den wichtigen Momenten einer Hochzeit, wie etwa der Kuss vor dem Traualtar, nicht einsatzbereit zu sein.

Beschaffen Sie sich, wenn möglich, einen Zeitplan des Hochzeitstages. Somit kennen Sie die wichtigsten Stationen der Hochzeit und wissen schon im Voraus, was für Sie als Hochzeitsfotograf von Bedeutung ist.

Sofern es eine Generalprobe der Trauzeremonie gibt, sollten Sie daran teilnehmen, um zu wissen, wann wichtige Momente stattfinden. Bei denen sollten Sie Reihenaufnahmen machen.

Fotograf für Hochzeit
5. Werden Sie sich mit dem Brautpaar einig

Sollten Sie ein Freund oder Verwandter des Brautpaares sein, rate ich Ihnen dringend davon ab, als Hochzeitsfotograf auf der Hochzeit zu erscheinen.
Sofern Sie eingaladen sind, seien Sie dem Brautpaar offen gegenüber und seien Sie Gast auf der Hochzeit. Hochzeiten zu Fotografieren, heißt arbeiten. Mit amüsieren hat das nichts zu tun.
Oftmals fotografieren der Verwandte oder Freunde die Hochzeit Ihrer Bekannten. Nicht selten kommt es dann vor, dass die Erwartungen des Brautpaares, was die Hochzeitsfotos angeht, nicht erfüllt werden. Im Nachhinein ärgert man sich dann über nicht gelungene Hochzeitsfotos.

Erfüllen Sie die Erwartungen des Brautpaares und werden Sie sich unbedingt vorher einig!

Zeigen Sie Ihre Arbeiten und besprechen Sie die Art und Weise der Hochzeitsfotos. Sollte es zu einer Buchung kommen, klären Sie auch vorher die Nutzungsrechte über die Hochzeitsfotos. Nach Art und Umfang der Buchung sollten Sie einen angemessenen Marktpreis einhalten.

Werden Sie sich im Voraus einig und Sie erleben keine bösen Überraschungen!
Fotograf für Hochzeit
6. Schalten Sie den Sound Ihrer Kamera aus

Sollte Ihre digitale Spiegelreflexkamera Geräusche beim Fokussieren oder bei anderen Funktionen machen, schalten Sie diese störenden Nebengeräusche ab.
Stellen Sie sich vor, das Brautpaar erhält den kirchlichen Seegen und Sie stören diesen Moment mit einem piep.piep.

Mit den nächsten Tipps geht es demnächst hier weiter…